Mitglieder Login

Statistik

Anzahl Beitragshäufigkeit
1045303

Unsere Partner

     
     

1888

   
     
     
 

 

 

 
       
   
     
   
     
   

Duathlon Oberursel 01.05.2011 10 km Laufen, 36 km Radfahren, 5 km Laufen

Athletenbericht von Thomas Mauerhoff

 

Oberursel war wirklich klasse. Nicht nur der Wettkampf selbst, sondern auch das drum herum. Da merkt man doch den Unterschied zwischen einem Wald- und Wiesenlauf und einer organisierten Deutschen Meisterschaft.

 

Yvi und ich waren kurz vor 11:00 Uhr in Oberursel. Gerade noch rechtzeitig, um das Ende des ersten Laufs zu schauen.

Das Wetter war genial. Im Gegensatz zu Großwallstadt, war es hier richtig sonnig und warm! Der Marktplatz voller gutgelaunter Leute. Ich habe ganz viele Bekannte getroffen.

Edith hatte in hervorragenden 2:32 h gefinished. Ich hatte mir vor meinem Rennen eine 2:20 h bei gutem Verlauf ausgerechnet (Planung: 43 Min. Laufen (10 km), 1:12 h Rad (36 km) und 22 Minuten Laufen (5 km) mit 3 Minuten Wechselzone)

Nach dem ersten Rennen wurde die Straße gesprerrt, um die Durchfahrt für das Radrennen Rund um Eschborn freizumachen. Dann kamen erst die Profis, dann die Amateure in einem unglaublichen Tempo über das Kopfsteinpflaster gerast. Es waren nur ein paar Sekunden, dann waren alle durch, gefolgt von einem unglaublichen Konvoi von Begleitfahrzeugen!

Danach kam das Elite und das U23-Rennen des Duathlons. Das ist schon der Hammer, wie die losgerannt sind!

Unser Start dann um 13:30 Uhr. Der 10 km Lauf begann. Es ging los über verwinkelte Gassen auf Kopfsteinpflaster, erst kurz bergab und dann richtig bergauf. Es war inzwischen heiß. Ich sah gleich 2 Vereinskollegen vor mir und war dadurch (zu) schnell unterwegs. Hoch zum Sportplatz, eine Runde drehen, dann das Ganze wieder zurück.

In der 2. Runde hatte ich den ersten, in der 4. Runde den 2. Kollegen überholt. Diese Beiden hatte ich eigentlich vor mir erwartet. Die 10 km bin ich in exakt der Zeit gelaufen, die ich mir vogenommen hatte (43 Minuten). Ich hatte nach der ersten von 4 Runden das Tempo etwas rausgenommen.

 

Danach folgte der Wechsel zum Rad. Wieder habe ich (zu) lange beim Wechsel benötigt. Meine Schuhe habe ich gewechselt und Schnürsenkel gebunden. Nach den ersten Metern merkte ich meine Beine sehr stark. Und der eine Kolllegen, den ich beim Laufen überholte, war durch den Wechsel wieder vor mir. Aber nach dem ersten Berg hatte ich ihn wieder überholt. Er musste wegen Krampfansätzen langsamer fahren. Auch bei mir zuckten die Muskeln inzwischen. Der Radkurs war genial. erst über Kopfsteinpflaster durch Oberursel, dann einen längeren Anstieg, einen U-Turn und wieder zurück. In der Stadt konnte man richtig Gas geben. Und es waren so viele Leute an der Strecke! Radfahren im Rennen ist einfach klasse!

Getragen von der tollen Abfahrt ging es meiner Muskulatur wieder besser. Mich motivierte auch, dass die Kollgen meiner Leistungsklasse deutlich hinter mir blieben. Beim Bergauffahren musste ich in Runde 3 von 4 etwas langsamer machen, bei den Abfahrten gab ich richtig Gas. Nach 1:08  h war das Radfahren mit einem Schnitt von 31,5 kmh für die 36 km bei 500 hm vorbei. 4 Minuten schneller als gedacht.

 

Der Wechsel zum Laufen war grausam. Ich eierte über das Kopfsteinpflaster wie ein uralter Mann. Aber den anderen ging es auch nicht besser. 2 Runden á 5 km waren zu Laufen. Aber insgesammt war es scheinbar nicht zu schlecht, denn Nach Platz 117 nach den 10 km und Platz 117 fürs Radfahren, hatte ich mit Platz 96 ein gutes Ergebnis für den 5 km Lauf erreicht.

Auf der Zielgeraden wollte mich noch einer übersprinten, ich hörte den Schrei von Yvi und gab auch noch einmal Gas! Nach 2:16:15 h erreichte ich das Ziel.

Ich belegte den 34 Platz in meiner Altersklasse bei einer Deutschen Meisterschaft.

 

Platz: 115. Gesamtzeit: 2:16:15 Platz M45: 34
1. Lauf: 43:03 (117.) Wechsel 1: 1:38 (134.) Rad: 1:08:27 (117.) Wechsel 2: 1:57 (159.) 2. Lauf: 21:10 (96.)

Für mich war es ein guter Wettkampf. Ich bin mit meiner Form zufrieden!

Danach war ich noch Siegerehrung zusehen und anschließend den ersten Mai feiern, natürlich alkoholfrei, denn nach dem Rennen ist vor dem Rennen!